Vom MINT-Kurs direkt in den MINT-Beruf!

Vom MINT-Kurs direkt in den MINT-Beruf!

Louis hat seinen Traumjob gefunden. Er ist Auszubildender zum Kfz-Mechatroniker bei den Verkehrsbetrieben Extertal (vbe). Seinen Ausbildungsbetrieb lernte der ehemalige Schüler der Sekundarschule Nordlippe schon früh kennen, denn Louis hat vor seiner Ausbildung am Kurs „Konstruktion und Bau eines Schienenfahrzeugs“ teilgenommen.

Der MINT-Berufs- und Studienorientierungskurs ist eine Kooperation vom zdi-Zentrum Lippe.MINT, der Landeseisenbahn Lippe mit dem Projekt „Jugend unter Dampf“, der Sekundarschule Nordlippe und den Verkehrsbetrieben Extertal.

Im Kurs arbeiten 10 Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung der Profis der vbe an einem Fahrzeug. Dabei lernen sie die typischen Tätigkeiten des Mechatronikers sowie Werkzeuge und Maschinen kennen. Dazu wurde eine eigene MINT-Werkstatt für die Gruppe in die Halle der Verkehrsbetriebe integriert.

„Hier haben wir ein wunderbares Beispiel, wie man mit einem engagierten Netzwerk ein tolles Projekt auf die Beine stellen kann, aus dem dann auch noch direkt ein Ausbildungsverhältnis entsteht. Zu wenig junge Menschen entscheiden sich für einen MINT-Beruf oder ein MINT-Studium. Deswegen unterstützen wir mit unserem zdi-Zentrum genau solche Projekte wie hier im Extertal.“, teilt Thomas Mahlmann vom zdi-Zentrum Lippe.MINT mit.

„Wir geben mit dem Kurs jungen Menschen die Chance, unseren Betrieb und die Ausbildung kennen zu lernen. Wenn sich dadurch ein Ausbildungsverhältnis ergibt, ist das auch für uns ein Glücksfall. Dadurch, dass wir Louis schon vorher kennen lernen konnten, waren wir uns sicher, dass er der richtige für die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bei uns ist.“, so Sven Oehlmann, Geschäftsführer bei den vbe.

Und Louis? Der freut sich jetzt als „alter Hase“, den neuen Neuntklässlern der Sekundarschule Nordlippe im Kurs bei der Arbeit helfen und Tipps zur Ausbildung geben zu können.

Das Projekt „Konstruktion und Bau eines Schienenfahrzeugs“ wird gefördert mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

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