Qualitätssiegel für Technik-Nachwuchs zdi-Zentrum Lippe.MINT erhält Qualitätssiegel für Nachwuchsförderung

Im Rahmen des 3. Landeskongresses der zdi-Gemeinschaftsoffensive des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW am 12. März in Paderborn hat das zdi-Zentrum Lippe.MINT erneut das Qualitätssiegel erhalten.

 

Damit wird die Arbeit des Zentrums zur Begeisterung junger Menschen für naturwissenschaftlich-technische Themen entlang der Bildungskette in der Bildungsregion Lippe bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet.

Die Aktivitäten werden von über dreißig schulischen wie außerschulischen Partnern getragen, die damit das breiteste Netzwerk aller zdi-Zentren in Nordrhein-Westfalen bilden. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung und verstehen Sie als Ansporn, den eingeschlagenen Weg auch mit unserer Bildungsgenossenschaft Lippe Bildung eG als Trägerin des zdi-Zentrums und den zahlreichen weiteren Partner fortzusetzen,“ so Landrat Friedel Heuwinkel.

Konkret wurden im Jahr 2009 über 150 Erzieherinnen für das forschend-entdeckende Lernen geschult, die nahezu 2000 Kindern die Erfahrung „kleiner Forscher“ ermöglichten. Hierauf aufbauend konnte gemeinsam mit dem Schulamt die Anzahl von Grundschulen im MINT-Projekt „Sinus.Lippe“ trotz auslaufender Landesförderung verdoppelt werden. Darüber hinaus wurden erstmalig mehrwöchige Kursangebote für Kinder mit besonderen Begabungen im MINT-Bereich durchgeführt. Für das Jahr 2010 sind bereits weitere Projekte in Planung. Neu hinzukommen werden zahlreiche Angebote zur vertieften Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 aller Schulformen. Mit Unterstützung der Agentur für Arbeit sowie der Stiftung Standortsicherung für den Kreis Lippe können junge Menschen im Rahmen von Technik- und Roboterkursen ihre Eignung für entsprechende Berufs- oder Studienfelder praxisnah erkunden. Darüber hinaus soll bis Ende Mai in Kooperation mit der Hochschule OWL ein Roberta-Zentrum in den Kreis Lippe geholt werden. In Zusammenarbeit mit Fraunhofer IAIS sollen Lehrerinnen und Lehrer geschult und insbesondere Mädchen und jungen Frauen für die Bereiche IT und Robotik interessiert werden. „Unser Ziel ist es, dass in spätestens drei Jahren alle Kinder und Jugendlichen im Kreis Lippe während ihrer Kita- und Schulzeit regelmäßig mit naturwissenschaftlich-technischen Themen in der Theorie wie in der Praxis in Berührung kommen und die zahlreichen Angebote sinnvoll miteinander verbunden sind“, gibt Markus Rempe, Vorstand der Lippe Bildung eG die Zielmarke vor. Hans Böke, ebenfalls Vorstandsmitglied der Bildungsgenossenschaft und Leiter des Bildungsbüros ergänzt:“ Im Zusammenspiel von schulischen wie außerschulischen Partnern wollen wir neben vorhandenen Zuständigkeiten die gemeinsame Verantwortung für dieses Thema stärken.“

Begleitet werden diese und weitere Aktivitäten durch vier Arbeitsgruppen entlang der Bildungskette, in der zur Zeit über 60 interessierte Vertreter von Bildungseinrichtungen, Kammern, Unternehmen, Wirtschaftsförderung und Stiftungen über die Weiterentwicklung der MINT-Region Lippe diskutieren und auch praktisch weiterbilden.

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