Netzwerk für Nachhaltigkeit

Schule der Zukunft – Das Netzwerk geht neue Wege

Ausgangspunkt ist die Kampagne „Schule der Zukunft-Bildung für Nachhaltigkeit“ der Natur- und Umweltschutz – Akademie NRW. Die Lippe Bildung eG steht nun wieder als Projektpartner und koordinierender Knotenpunkt für Kitas, Schulen, Verbände und Firmen im Kreis Lippe zur Verfügung. Personell neu aufgestellt ist es unser Ziel und Anliegen, die ökologischen, ökonomischen und sozialen/kulturellen Ressourcen unserer Region zu verknüpfen. Mit dem Menschen im Mittelpunkt soll die Zukunft für unsere Kinder bewahrt werden.

Die Lippe Bildung eG und das zdi Zentrum werden hierfür in naher Zukunft mögliche Projekte und Camps vorstellen und anbieten. Ebenfalls ist im Rahmen unserer Zusammenarbeit die Unterstützung von Projektanträgen oder die Akquise neuer Projektpartner, z.B. für die inhaltliche Ausgestaltung von Projekten innerhalb und aus der Region heraus denkbar.

Partner der Kampagne sind z.B. “, die Lippe Bildung eG, die Bezirksregierung, die „Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe sowie verschiedene außerschulische Bildungszentren und verschiedene Wirtschaftsunternehmen. Das „Netzwerk für Nachhaltigkeit im Kreis Lippe“ bietet somit über die Vernetzung aller Schulformen der Region hinweg die notwendige Plattform für eine nachhaltige Initiative. Unser Ziel hierbei ist es Themen wie Umwelt, Energie, Ernährung, soziale Kompetenzen nachhaltig und dauerhaft an den Schulen zu verankern. Angedacht, und nach unserem ersten Treffen in die nähere Auswahl genommen, sind hierfür in Frage kommende Projekte mit einem nachhaltig-ökonomischen Hintergrund, insbesondere im Themenfeld der regenerativen Energien (z.B. Windkraft, Biogas, was durchaus auch kritisch hinterfragt werden soll), Schulgärteninitiativen, Energiemaßnahmen oder die unterschiedlichsten Bereiche aus dem Umweltmanagement (z.B.: Wasser, Wald, Agrar).
Die Beteiligten treffen sich, um bestehende Projekte vorzustellen, neue zu initiieren und darüber hinaus weitere Partner außerhalb der Schulen in das Netzwerk einzubeziehen.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch und über neue, aktive Projektpartner!

Das Nachhaltigkeitsdreieck gilt weithin als Veranschaulichung der drei grundlegenden Arbeitsfelder nachhaltigen Handelns.

Wir befinden uns derzeit im vorletzten Jahr der Weltdekade der Nachhaltigkeit. Das derzeit aktuelle Jahresthema 2013 – Mobilität- ist auch für die Region Lippe ein wichtiges Thema. Gerade für Gebiete, die zum Teil dörflich / ländlich strukturiert sind, wird eine nachhaltige Mobilität zu einer Frage der Standortsicherung und Lebensqualität. Das in diesem Feld ebenfalls vermehrt Berufspotentiale zu finden sind, können wir im Handwerk sehen, und wird von der Politik auch in unserer Region weiter vorangetrieben.

300 Jahre nachhaltige Wirtschaft – Ein Grund zum Feiern für die Forstwirtschaft! Denn im Jahre 1713 hat der Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz die Prinzipien der Nachhaltigkeit zum ersten Mal in einem wirtschaftlichen Betriebskontext dargestellt. Ein Bergmann, der für die Stollenbewirtschaftung Holz aus angrenzenden Wäldern benötigte, und einen respektvollen und pfleglichen Umgang mit der natürlichen, regenerativen Ressource Holz als forstlichen Grundgedanken forderte. Dieses Konzept hat sich bis heute fortentwickelt und findet sich Grundständig in vielen modernen Ansätzen wider. Das ein schonender Umgang mit der Umwelt auch heute ein wichtiger Teil der Gesellschaft ist und durchaus auch kontrovers diskutiert werden kann, sehen wir bei vielen Erzeugungsformen regenerativer Energien, insbesondere bei der landgebrauchenden Bioenergieerzeugung. Land und Forstwirtschaft halten aber durchaus viele nachhaltige Konzepte und Chancen bereit, auch hinsichtlich zukunftsfähiger Berufe, wie sie der AID in seinen Veröffentlichungen zeigt.

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